AufzÜge: flott unterwegs
Anfang 1996 wurden die Aufzüge ausgetauscht. Die neuen Lifte legen den Weg in die Aussichtsetage in nur 40 Sekunden zurück und sind damit zwei Sekunden schneller als ihre Vorgänger.Die beiden Schnellaufzüge bewegen sich mit ca. 6m/s zügig bis zur Aussichtsetage. Jeder Personenaufzug kann bis zu 15 Passagiere befördern.
Windlast: Er bewegt sich doch, aber nur wenig
Viele Besucher fragen sich, wie stark der Wind den Turm zum Schwingen bringt. Tatsächlich sind die Pendelbewegungen des Turmes kaum wahrnehmbar. Die Auslenkung an der Antennenspitze beträgt ca. 60 cm, und in Höhe des Turmcafés nur noch etwa 15 cm. Die Frequenz der Schwingung liegt bei 7 bis 10 Sekunden.Erreicht werden die geringen Schwingungen durch ein Tilgerpendel. Es besteht aus einem 1,5 Tonnen schweren Metallstab, der an drei Seilen aufgehängt wurde und seinen Impuls auf vier hydraulische Teleskopstoßdämpfer überträgt.
Antennen: funken auf vielen KanÄlen
Der rotweiße Antennenmast bildet den Abschluss des Fernsehturms. Der Mast ist 118 m hoch und verhilft dem Fernsehturm zu seiner Gesamthöhe von 368 m.Der weithin sichtbare Antennenmast ist nur der am besten sichtbare Teil der Sendeanlagen. Über die diversen Antennen des Fernsehturms werden mehr als 60 Radio- und Fernsehprogramme gesendet. Eine Minderheit von Radioprogrammen wird noch analog verbreitet, die anderen Programme werden digital ausgestrahlt.




















